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eventim.de – Ticket-Chaos im Internet

Mario Ulm | 19. November 2009 | 02:46

Nun ein Erfahrungsbericht über ein sehr großes Ärgernis bei einem deutschen Ticketshop:

Ich bin einer der Betroffenen, die das Ticketchaos rund um das Konzert von U2 am 30. August 2010 im Ernst-Happel-Stadion in Wien bei eventim.de hautnah miterlebt haben.

Rückblick: Am 03. 10. 2009 startete um 9 Uhr pünktlich der Ticketverkauf auf oeticket.com. Nach einigen erfolglosen Einloggversuchen, kam ich auf die Weiterleitungsseite und mir wurde bewusst, dass ich meine Karten bei einer deutschen Firma bestellen muss – bei eventim.de. Soweit so gut, das sollte ja kein Problem darstellen. War so im Vorfeld seitens oeticket.com nicht entsprechend kommuniziert. Bei großen Konzerten ist diese Vorgehensweise aber nicht unüblich.

Schon nach wenigen Minuten wurde mir aber bewusst, dass der/die eventim.de-Server maßlos mit den Bestell-Anfragen überfordert sind. Als ich dann endlich 4 Karten in meinem Warenkorb hineingebracht habe, wollte ich schleunigst den Bestellvorgang beenden. Doch die Hoffnung nach rascher Beendigung der Ticketbestellung wurde schon nach dem ersten Weiter-Klick vernichtet. Tickets verbleiben 20 Minuten im Warenkorb. Leider war nach 18 Minuten noch nicht mal der 2. Schritt des Bestell-Abschlusses geladen und so musste ich leidvoll miterleben, wie meine 4 hart erkämpften U2 Karten wieder in den großen Karten-Pool zurückwanderten.

Ein “bisschen” angefressen, versuchte ich mein Glück ein weiteres Mal und siehe da die Performance stieg ein kleinwenig zur Perfektion. Nach !! 1 1/2 !! Stunden Dauerwebshopping und wenig Hoffnung, schaffte ich die Bestellung abzuschließen und 4 U2 Karten mein Eigen zu nennen. 41,50 € pro Stück und 9,90 € für Porto (DHL Euro-Express) nach Österreich.

Glücklich und froh über die Karten freute ich mich schon auf die rasche Lieferung durch den DHL Euro-Express Service.
Nach ca. 2 Wochen wurde ich leicht unruhig und fragte mich, wo denn meine Karten abgeblieben sind. In den Medien konnte ich verfolgen, dass es ein totales Chaos rund um die U2 Kartenbestellung gegeben hat. Ich rief bei DHL Österreich an und fragte nach meinen Karten. Ich ließ mir einen Abhol-Termin von einer durchwegs freundlich wirkenden Frau von DHL geben. Am darauf folgenden Tag fuhr ich mit meinem Auto zur Auslieferungszentrale in den 11. und wurde dort ziemlich überrascht.
DHL Österreich konnte den Ansturm an Bestellungen bzw. an Auslieferungen an Kunden nicht Folgeleisten und so musste DHL die Karten an die Post AG übergeben. Also keine Karten für mich. Warum vereinbart eine DHL Mitarbeiterin einen Tag vorher einen Termin mit mir und muss bereits um das Auslieferungsdebakel bescheid wissen? Unnötige Kilometer mit dem Auto und reine Zeitverschwendung = Ärgernis.

Nach geschätzten 1 1/2 Wochen – ich wollte dann nicht mehr die Tage zählen – kamen meine Karten per Einschreiben zu mir nach Hause geliefert.
Eine kurze Entschuldigungsmail von eventim.de bezüglich Auslieferungspanne konnte mich nicht wirklich glücklicher stimmen.
Der Gipfel kam beim Öffnen des Ticketkuverts. Auf den Tickets stand der Preis von 39,50 € und nicht der bezahlte Betrag von 41,50 €. Mal abgesehen von 9,90 € für eine Express-Zustellung mit DHL, die nicht erfolgt ist und ca. 4 Wochen Zustellzeit ergibt das eine Differenz von + 2 € / Karte – insgesamt 8 €.

Ich werde mir in Zukunft 3 mal überlegen ob ich bei eventim.de Tickets bestellen werde. Lange Wartezeiten, falsche Abrechnung und kein Entgegenkommen bezüglich Rückerstattung der zusätzlichen Versandkosten durch DHL. Ich behalte mir rechtliche Schritte gegen eventim.de vor und habe mir dementsprechend bereits Rechtsauskunft eingeholt.

euer Mario

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1 Kommentar zu “eventim.de – Ticket-Chaos im Internet”

  1. Clemens sagt:
    19. November 2009 um 19:55

    cooler Blog
    also nicht bei eventim bestellen stimmts!!

    glg
    Clemens

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